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FAQ auf deutsch

Alles, was Du schon immer zum Thema Tria lernen wolltest, ob es nun Dein erster oder hundertster ist..

here we go - noch in Arbeit...

 

FAQ Training

Wie bereite ich mich auf den Wechsel im Triathlon vor?

SZ:Die schnelle Antwort: Simulation. Also bei jeder einzelnen Radausfahrt könntest Du einen kurzen Lauf anhängen. Müssen musst Du gar nicht, weil da ja auch immer noch zusätzliche Logistik involviert ist, aber wenn Du ins wettkampfspezifische Training kommst, willst Du mindestens einmal die Woche ein Wechseltraining absolvieren.  Ganz minimalistisch - z.B. für eine Jedermanndistanz, wären eine halbe Stunde Radeln plus zehn Minuten Laufen. Das wird natürlich länger, wenn Du längere Distanzen absolvieren willst. Beim Wechseltraining musst Du nicht hyperschnell vom Rad in die Laufschuhe, aber, wenn Du Dir als Maximum 5 Minuten vornimmst, kann Dein Körper immer noch das Gefühl des Rennens auf Eiern erleben... Und gerade im Winter wird es wichtiger sein, für geeignete Laufkleidung nach dem Rollentraining zu sorgen.

Schwimmen zu Laufen ist etwas schwieriger zu trainieren, erfahrungsgemäß aber im Rennen nicht so kritisch. Als Schwimm-Simulationen eignen sich auch Liegestütze, die  die gleichen Muskeln ansprechen, wie das Schwimmen, und dann anschließendes Radeln. Wichtig ist es, die Logistik im Wechsel zu trainieren, also bei den Liegestützen auch die Schwimmbrille und Kappe zu tragen, vielleicht sogar einen Neo, und auch ein paar Meter zu laufen, bevor Du mit dem Rad loslegst.

Ansonsten hilft es, den Ablauf im Geist durchzugehen. Also einen Prozess auszuarbeiten - "erst lege ich die Schwimmbrille hin, dann....." bis "als letztes nehme ich das Rad und fahre los"  Wichtig ist, dass der Helm nicht offen sein darf, während Dein Rad von Dir geschoben wird, etwas, was man sich am besten sofort angewöhnt.

 

Weiteres in Arbeit.

 


Ich habe einen Trainingsplan gekauft, aber schaffe mehr zu radeln als zu laufen. Alle optionalen Ruhetage betr. Laufens muss ich mir nehmen, aber manchmal finde ich Extra-Zeit zum Radeln. Wie beeinflusst das mein Training? Ich will finishen, und zwar mit einem Laecheln.

SZ:Normalerweise ist man mit einem Online-Plan auf der sicheren Seite. Kein Plan kann einen Finish garantieren, aber die, die die Pläne zur Verfügung stellen möchten diesem Ziel schon nahe kommen. Natürlich muss jeder Plan aufs eigene Leben zugeschnitten/angepasst werden. Die Wochentage stimmen vielleicht nicht, der Zugang auf das Schwimmbad, usw. Also, Du kannst Deinen Plan ändern. Wichtig ist nur, dass Du nicht hoch-intensive Workouts an aufeinanderfolgenden Tagen planst. Und dass Deine Ruhetage Ruhetage bleiben. Radeln kann exzellentes Kardio-Training sein. Tu es einfach, wenn es reinpasst. Allerdings solltest Du die Trainingszeiten nicht zu schnell erhöhen - also auch das Extra-Radeln langsam steigern. Das wird Dein Rennen vereinfachen, weil Du mit mehr Radtraining auch frischer beim Laufen im Rennen bist. Und wenn Du dann noch die Pflicht-Lauf-Workouts gewissenhaft erledigst, steht einem Erfolg nichts im Wege.

 


Was ist Wechseltraining?

Wechseltraining ist eine Rad-Ausfahrt und direkt anschliessend ein Lauf, um Dich auf den fliegenden Wechsel im Rennen vorzubereiten.

Muss ich einen Marathon laufen, bevor ich mich an eine Langdistanz traue?

Nicht notwendigerweise. Das meiste Kardio-Training findet eher auf dem Rad statt, und das viele Laufen für den Marathon fördert nur die Verletzungsanfälligkeit.

Natürlich versichert ein absolvierter Marathon, dass man die "Distanz schafft", und man verbessert dabei noch seine Lauffähigkeit. Ein Frühjarsmarathon ist super, wenn das Zielrennen nicht zu früh im Jahr liegt. Oder einer im Spätherbst, dann ist man verletyungstechnisch auf der sicheren Seite. Ein bisschen sollte man die klimatischen Gegebenheiten beachten - in Chicago war ein Marathon im Frühjahr ideal,, weil man vorher mit dem Rad eh kaum rauskonnte - hier in Deutschland würde ich eher in den Herbst tendieren.

 

Ich habe das ganze Training durchgezogen, aber jetzt kommt eine Erkältung auf. Kann ich trotzdem ins Rennen gehen?

Wie so oft: Kommt drauf an.

Es kommt auf das Rennen an (Länge), auf Deinen Trainingszustand, und was Dich erwischt hat. Fangen wir mit dem Virus an: Niemals - Wiederhole - Niemals trainiere mit Fieber. Das ist die natürlicht Abwehr gegen alle möglichen Keime, die hohe Temperaturen nicht aushalten. Jeder Sport vermindert erstmal die Immunabwehr und ein Rennen erst recht. (Langfristig verbessert Sport die Immunabwehr, natürlich, aber wir reden jetzt über Einzelne Workouts/Rennen. Bei Fieber ist die beste Vorgehensweise Ruhe, Ruhe und nochmal Ruhe, bis das Fieber weg ist. Fieber-Medikamente sind da auch keine gute Idee - damit ist Fieber nur maskiert, nicht weg und der Körper muss trotzdem die Keime abwehren. Also diese Medikamente plus Sport sind Gift. Schmerzen maskieren Paracetamol & Co auch noch, also, eine zufällige Verletzung kann auch übersehen werden. Also Fieber plus Sport - is nich!

Ohne Fieber kannst Du die Hals-Regel beachten: Die Symptome oberhalb des Halses (Schnupfennase, rauer Hals) müssen Dich nicht am Sporteln hindern. Moderat und vorsichtig kannst Du's angehen. Symptome unterm Hals (Bronchitis, Gastrointestinal, usw) - bitte ausruhen. Alles andere kann zu einer Verschlimmerung, Dehydrierung, Lungenentzündung Herzmuskelentzündung usw. führen. Etliche Profis setzen da ein schlechtes Beispiel, aber die werden auch dafür bezahlt... Oder so...

Auch bei Verletzungen sind Pausen am Besten, aber dank Deines erwäählten Sports Triathlon kannst Du oft noch die Sportart wechseln.

Nach einer Pause solltest Du auch erst wieder langsam ins Training einsteigen. Die verpassten Workouts darfst Du nicht zusätzlich nachholen, sondern solltest sie einfach ignorieren. Wenn Du unter einer Woche krank warst, fang einfach da an, wo Du aufgehört hast. Die meisten Pläne rechnen etwas Schwund mit ein, wenn nicht zuviel ausgefallen ist, kannst Du Dein Rennen antreten. Es gibt tausend Gründe, eine Trainingssitzung zu verpassen, Krankheit ist nur einer davon.

Für Dein Zielrennen musst Du halt das Ziel anpassen. Es wird mit Erkältung dann vielleicht keine pers. Bestzeit, aber immer noch eine Erfahrung. Triathlon-Rennen sind gut, aber die Gesundheit muss man sich dafür nicht ruinieren.