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Circuit Cycling TT und Duathlon

Was ein Wochenende. Erstmalig Einsatzleiterin fuer den BWTV und dann auch noch eingeladen zu meinem allerersten Zeitfahren. Und dann lese ich, man wird festgehalten und beim Start losgelassen. Meine Vision: Drei - zwei - eins - klatsch - Sylvi seitlich umgekippt...

Ein bisschen nervoes fuhr ich mit Martin nach Hockenheim - zum Hockenheimring, wo das Circuit Cycling Gesamtevent stattfand. Ich wollte mir die Umgebung auch noch unter dem Gesichtspunkt Duathlon-Betreuung anschauen, und eben beim Zeitfahren starten. Also holten wir beide unsere Rennunterlagen ab - Martin fuer den Duathlon.

Ich schaute mich ein bisschen um, bekam die Organisatoren zu Gesicht, und wir besprachen noch die letzten paar Dinge wie Trennung der Bahnen, Kooperation mit der Timing-Firma, usw. Anschliessend holte ich mein Bee-Bike aus dem Auto und fuhr mich ein paar wenige Runden auf dem Parkplatz ein. Und dann - ich war auch noch die erste Starterin, sollte aber vorher noch beim Athleten-Briefing die Regeln erklaeren. Das tat ich und dann - ab auf die Rampe. Kein 'Klatsch' - nach dem Countdown fuhr ich einfach los und dann volle Kanne ueber den Hockenheimring. pure bliss...

Die erste engere Kurve machte mich ein bisschen nervoes - ich hatte eigentlich gedacht, wenn die Autos dort vernuenftig durchkommen sollte es auf dem Rad und bei meinem Tempo kein Problem sein. Und landete auf der linken Strassenseite, fing mich und notierte mir fuer die zweite Runde, dort die Ideallinie genauer zu beachten. Die Spitzkehre hatte einen noch engeren Kruemmungsradius - hier verlangsamte ich deutlich. Bremsen im Zeitfahren??? Ja.,

Erste Runde - check. Zweite, dritte - jedes Mal gingen die Kurven besser. Und dann ab durchs Ziel undhintenrum zurueck in den Startbereich. Whoah - viel zu kurz. Um die 24 Minuten fuer 14km.

Und dann - irgendwann kamen Ergebnisse und ich war auch noch dritte von vier in meiner AK. (von sieben Frauen insgesamt... )

Also musste der arme Martin warten, die dortige Pasta essen vor seinem Rennen am naechsten Tag, weil die Siegerehrung um 22h stattfand.

Dann - ab nach Hause und geschlafen, weil wir ja um 7h schon wieder da sein mussten.

Auf 7h hatte ich meine Kampfrichter-Mitstreiter beordert, und als erstes sassen wir in einem Buero zur Anfangsbesprechung. Wir waren fuenf - eigentlich overpowered fuer ein Rennen mit ca 100 Teilnehmern, aber es war schliesslich eine Erstausgabe, und die Wechselzone war ein ganz langer Schlauch.  Und zwei der fuenf waren sowieso im Praxisinsatz.

Check-in lief glatt, nur, dass einige Raeder mit manchmal nicht erlaubtem Rahmendreieck verwirrten.

Dann waren alle eingecheckt und es konnte losgehen. Ich war ein bisschen am Pendeln, betreute mit den anderen eine Zeitlang die Wechselzone und machte dann Zielprotokoll. Irgendwann kam die Durchsage, dass unser Auto falsch stuende (bei Ankunft war keiner dagewesen zum Autos Einweisen, also standen wir am selben Platz wie am Vortag) - Ich schnappte mir unseren MotorradKaRi um das Protokoll weiterzufuehren, zackerte ein wenig mit der sehr unfreundlichen Ordnerin herum, um dann natuerlich mein Auto wegzufahren.

Die Nachbesprechung lief auch glatt ab - kein Windschatten, keine wesentlichen Regelverletzungen - alles im gruenen Bereich. Nach der Besprechung ging's dann heim und an dem Nachmittag sprang ich noch erstmalig dieses Jahr in den Hardtsee.