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Ironman Kopenhagen - dritter Teil - Laufen

Das Radeln hatte ich ganz nach Gefuehl erledigt - mein Tacho hatte naemlich von Anfang an wegen verschobenen Magnets versagt und ich wollte nicht absteigen. Und Finger zwischen den Speichen in voller Fahrt - keine gute Idee. Also einfach los. Die erste Runde ging ganz gut. Ich war ja doch schon etwas erschoepft, aber es ging. Ab der zweiten Runde aber, spielte mein Magen nicht mehr mit. Die Ernaehrung auf dem Rad hatte gut geklappt - inclusive Vernichtung des Erdnussbutterbroetchens, aber beim Laufen schlaegt's doch oefters mal zu. Salz waere die Loseung gewesen, aber ich das Schlucken der Tabletten machte die Uebelkeit eher schlimmer. Ein wenig spaeter ging es dann und ich wechselte Laufen und Gehen ab. Meine verschammerierten Hals-Stellen stoerten nicht - anscheinend wirklich nur ein Problem beim Schwimmen. runningKalt war's. Nass war ich auch noch - ein volles Umziehen hatte ich mir nicht leisten wollen. Umso wichtiger fand ich den Windschutz.

Die Veranstalter hatten einen Bogen zum Durchlaufen aufgebaut - 'ring the bell' gegen pulmonary hypertension - die Titel-Charity. Drei der vier Male traf ich. Der Lauf in Kopenhagen geht zwar am Ufer lang, aber sie haben etliche Stege, Molen, usw. mit Mini-Anstiegen eingebaut. Es war aber nicht schlimm - nichts, was richtig steil ist. ontherun3661 Meine Jacke war mal aus, mal an, je nach Kaelteempfinden. So richtig warm wurde es einfach nicht. Aber das war ja auch angekuendigt - ich war ja schon froh, dass nicht der Wetterbericht von einer Woche vorher war wurde (den ganzen Tag Regen und kuehl) Vier Runden. Vier 10-km-Laeufe. Und jedesmal am Ziel wieder vorbei. Aber noch nicht rein. Mehrfach wurde ich auf der letzten Runde gefragt, ob's denn wirklihc  meine letzte sei - Ja. Ist es... Ich hatte meine Arm-Rundenzaehler-Baender ans Startnummernband gehaengt, weil mir nach dem langen Sporttag jeder Druck am Arm zuviel ist. mermaid3662 Die KaRis waren aber den gesamten Tag unterwegs - bis in die Nacht hinein, und das fand ich schon gut. Natuerlich eine Ausdauerforderung an die Kampfrichter, aber bis zum Ende wurde mir nur professionell und nicht entnervt begegnet. 

Vier Rundenbaendchen gesammelt. Endlich. Noch ein letztes Mal an der Frau mit den LED-bleuchteten Klatschhaenden vorbei - sie hatte den ganzen Tag dagestanden - und ab ins Ziel! Nicht so ein Schallwellenempfang wie in Kalmar, aber der Moderator machte das wieder wett.  Sylvia Zinser, you are an Ironman. Auch wenn es das siebte Mal war - immer wieder bin ich nahe am Wasser gebaut, wenn ich das hoere. Sie haben in Kopenhagen keine Catcher, die einen so lange betreuen, bis die Veranstalter sicher sind, dass man nicht noch umkippt. Eine  Dame vom roten Kreuz fragte mich zweimal ob ich ok sei, und schickte mich dann Essen, T-shirt, Medallie, Beutel usw. holen. Das tat ich, dann fiel mir aber ein, dass Martin, und die Jungs bestimt daechten, ich sei vom Roten Kreuz eingesammelt worden und ging die 50m zurueck zum Athleten-Ausgang. Die Bande hatte mich so tatkraeftig ngefeuert - an etlichen Stellen am Wegesrand, und ich freute mich, sie wieder zu sehen .

Nach Massage und weiterer Essensaufnahme machten wir uns auf den Weg nach Charlottenlund, wo wir alle erschoepft ins Bett fielen. What a day

.finishagain finish