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Cologne Triathlon Weekend - Zwei

Am Renntag durften wir tatsaechlich ausschlafen - aber eigentlihc finde ich einen Start um 12:40 ziemlich spaet - weiss aber, dass das die Iron-Distanzler rettet - dann sind sie nicht mehr so alleine auf dem Kurs. Was tut man nicht alles. Ernaehrungstechnisch ist es aber doof - man hat schon lange gefruehstueckt und fuer ein vernuenftiges Mittagessen ist's zu frueh. Die Loesung: Eine Laufenbretzel 1-2 Stunden vor dem Start (habe ich letztes Jahr erstmalig probiert) und ein Gel 1/2h davor, plus erstmalig diess Jahr - meine Ironman-"Geheimwaffe" in Form eines Erdnussbutterbroetchen-Stueckes.  Bodymarking gab es diesmal, und natuerlich war Martin mit Kamera Bei Fuss, um das zu dokumentieren.vorstart4550

Ich hatte ja noch genug fahrradmontierte GuGele, musste also nur meine Bentobox nachfuellen, die Wasserflasche auch (diesmal Carboo Beeren - damit mal ein anderer Geschmack reinkommt) und dann konnte ich in Ruhe auf den Start warten. Das Wetter lies sich gut an, es war kuehl aber beim Warten kam die Sonne so sehr raus, dass ich schon fast in Panik verfiel, weil ihc nicht mit Sonne gerechnet hatte, und insofern geplant hatte, ohne Extra Sonnenschutz unterwegs zu sein. Im Endeffekt war das dann auch alles gut so, aber einen Moment hatte ich doch Bedenken.Vorstart4558

Los ging's. Kein Feuerwerk wie die letzten Jahre. Trotzdem ein stimmungsvoller Countdown und nur begrenztes Hauen und Stechen. Ich blieb meiner Unterwasserlinie ganz treu, fast bis zur Boje, und kam so nicht ins Gehege mit anderen Athleten. Umgedreht und zurueck und dann war es auch schon wieder vorbei. Und das Beste: Mein Neo scheuerte gar nicht mehr. Was auch immer in Kopenhagen los war - hier war alles wieder in Ordnung.Vorstart4566

Aufgestiegen auf mein Bee Bike, nach Anfeuerungsrufen seitens Martin, der am Ausstieg mit der Kamera lauerte - und am Aufsteifebalken wieder, und los ging es. In die Stadt - sie hatten vor dem Rennen vor einem Tunnel mit Bodenwellen gewarnt - so Nix Aero fuer mich - zurueck auf's Land, grosse Runde, dann in die Stadt - wieder raus und wieder rein. Also 2.5 Runden, alle verschieden gross. Unterwegs schnappte ich mir eine halbe Banane und eine Wasserflasche, ass, was ging (ein gu, ein Stueck Rosinen-Oat-King, ein halbes Erdnussbutterbroetchen, und von meinem Carboo-Drink, alles nach Tacho, den ich jetzt wieder repariert hatte)

In Koeln waren doch etliche Zuschauer unterwegs, auch ein paar moderierte Areale, wo Musik lief und jemand kommentierte. Ein Stueck lief der Radkurs entlang des Rheins - und entlang der Laufstrecke, und man konnte die Schnelleren schon laufen sehen.

AufsRad4580 VomRad4591 Lauf4594 finish4624

Dann war das Radeln geschafft - ich war die meiste Zeit Aero gewesen und mein Ruecken und meine Schultern waren im gruenen Bereich - keine wesentlichen Verspannungen wie drei Monate vorher bei der Challenge Kraichgau.

Ab auf die Laufstrecke. Ich weiss noch nicht, was den Unterschied ausmacht - wahrscheinlich ist es meine Zeitbegrenzung im Training, aber ich konnte die ganze Strecke durchlaufen, mit Gehpausen nur, um mir nicht saemtliche Cola ueber das Trikot zu giessen. Und fuer die beruechtigte Wendeltreppe. Beim Lauf waren Martin und angereiste Freunde kraeftig am Anfeuern - vor allem nach Ende der ersten Runde im Zielbereich fuehlte ich mich "getragen" vom Publikum.

Insgesamt war ich ein paar Minuten langsamer als letztes Jahr, aber ich bin zufrieden. Koeln war, wie immer, ein schoenes Rennen, locker und inklusiv - wer moechte, der darf...