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Silvesterlauf Rastatt-Wintersdorf

Laufreport

Wieder einmal ist Silvester gekommen und gegangen. Wieder einmal machten wir uns auf den Weg zum Silvesterlauf nach Rastatt - nur mit ein paar Unterschieden: Martin hat immer noch eine kaputte Achillesverse. Deshalb meldete er sich testweise zum 5km-Lauf an. Ich kaempfe immer noch mit dem Ischiasnerv und im Moment gewinnt der Nerv. Also gibt's einen 10-km-Lauf fuer mich. Beide waren wir nicht in Halb-Marathon-Stimmung. Leider. Ich mag dieses Rennen wirklich gerne und auch der Halbmarathon ist ein richtig schoener Lauf. 

Auf der positiven Seite hatten wir Besuch. Und Daniel erklaerte sich bereit, den 10.5-km-Lauf mit mir zu laufen. 10.5km - immer ein persoenlicher Rekord, weil ich diese Distanz noch nie vorher gelaufen bin. Wir nahmen uns vor, unter 6min/km zu bleiben - notfalls unter 6:30. 

Auf 12:00h fuhren wir nach Rastatt, ich meldete um, Martin und Daniel meldeten nach. Dann verbrachte ich die Wartezeit mit Anprobieren von ein paar Sofa-kissen-Schuhen, so dass ich spaetere lange Laeufe mit Ischias-Polsterung laufen kann. Eigentlich geht's auch so, aber irgendwie fuehlt sich das sicherer an. Ich landete bei einem Paar Nike-Lunarglide - und - oh Wunder - die Nikes waren nicht, wie sonst immer, zu eng fuer meine breiten Fuesse. 

Vor der endgueltigen Kaufentscheidung ging aber dann der Lauf los und ich beschloss, nachher nochmal anzutesten - Fuesse wachsen ja beim Laufen. Und dann ging's ab. Nachdem ich mein endomondo gestartet hatte, waren es noch 3 Minuten zum Start. Daniel stand neben mir, auch bereit. Martin und Helga, Daniel's Frau, waren im Publikum - Martin's Start war noch 55 Min entfernt. 

Ab ging's von der Laufwelt (Laufladen, von wo aus alles organisiert war) direkt in die Felder. Ueber Landwirtschafts- und Waldwege ging es - immer mal wieder ueber matschige Passagen. Leider etwas eng am Anfang, so dass Daniel und ich uns immer mal wieder an der Weg-Seite vorbeidraengeln mussten. Beruehrungslos, natuerlich...

Der Lauf ist eine grosse Runde, eben die Haelfte des Halbmarathons, und beinhaltet auch eine Wasserstation mit Tee/Iso. Diesmal war die kleine Schlaufe zwischen dem zweimaligen Ansteuern der Wasserstation gar nicht so eisig und windig wie in den letzten Jahren. Daniel und ich kontrollierten unsere Elektronik unterwegs durch Vergleich miteinander und mit den Count-down-Schildern der Rennveranstalter. Lustigerweise war mein GPS ca 200-250m von den Schildern weggedriftet, sein Schrittzaehl-Polar-Geraet aber nur ca 100m in die andere Richtung. Am Ende rueckte alles wieder ein bisschen zusammen. So ganz genau ist ja keines der Systeme und ich nehme an, dass die Schilder am Ende die genaueste Information lieferten. 

Beim zweiten Passieren der Station trank ich nichts, wir wollten beide nurnoch Richtung Ziel. Und da kamen wir nach ca 3 weiteren km auch an. Aber nicht bevor wir noch Martin anfeuerten, der uns in gutem 5-km-Lauf-Schritt entgegenkam. 

Am Ziel gab es erstmal einen freudigen Empfang von Helga, dann Tee, und anschliessend warteten wir noch ein paar Minuten auf Martin, der seinen Lauf in ca 21 Minuten hinter sich brachte, dessen Ferse aber noch nicht ganz der Aufgabe gewachsen war. Also fuer ihn gibt's noch ein wenig laenger Laufabstinenz (leider!) mir machte mein Ischias kaum Aerger, was vielleicht an meinen flachen Brooks-Green-Silence liegt, die flach, leicht, aber gepolstert sind.

In aller Ruhe fuhren wir nach Einkauf meiner Schuhe zur lokalen Sporthalle, wo es kaffee, Kuchen, Siegerehrung und eine Verlosung gab. Dann ab nach Hause zum Silvesterfondue.