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Ironman Kalmar - Vierter Teil - Resume

Was ein Rennen! Ich lief ins Ziel hinein, eine freundliche junge Dame nahm mich sofort in Gewahrsam - wie bei den US-Rennen gibt es hier "Catcher" - Leute, die schauen, dass die Athleten nicht nach 8-16 Stunden Rennens zusammenbrechen, wenn von voll auf keine Leistung geschaltet wird. Also gingen wir zusammen ein wenig durch den Finisher-Bereich - Martin und die Jungs waren auch sofort da.

Ich bekam meine Medallie - Eisen vom Ironman - schwer und verziert mit schwedischen Farben. Blau-Gelb. Mochte ich schon immer ;)

Ein wenig rumlaufen,schauen, wo das Essen ist, ich bekam sofort eine der Glitzerdecken zum Einwickeln. Ein Glas Cola (haette nicht gedacht, dass ich nach dem Rennen das Zeug noch sehen koennte), hinuntergekippt.

Dann gab es das klassische Finisher-Foto. Im Fresszelt tat ich mir zwei Schuesselchen Suppe an - palaverte noch ein bisschen mit ein paar anderen Finisher. Wassermelone gab es auch und wurde stueckweise auch von mir vernichtet. Ein gutes Zeichen, wenn ich nach dem Rennen hungrig bin. Meine Verdauung war nicht ganz verzweifelt. Ueerhaupt - diesmal kam ich recht gut rum, mir war nur ganz kurz zwischendurch mal etwas schlecht - nichts Schlimmes und nichts, was sich mit Salz nicht haette beheben lassen.

An die Massage traute ich mich nicht - die Aussage war gewesen, erst zu duschen und ich hatte keine sauberen Klamotten dabei. wahrscheinlich haetten sie mich trotzdem massiert - so freundlich wie alle da unterwegs waren. Nach Einsammeln des Finisher-Shirts suchte ich die Jungs und Martin und sie halfen mir, meine diversen Tueten und das Rad zum Auto zu transportieren. Zurueck ueber die Oeland-Bruecke und ich hielt die ganze Zeit Ausschau - es sollte noch ein Feuerwerk stattfinden. Das kam, als wir in Faerjenstade auf Oeland waren - Martin fuhr auf einen Parkplatz, aber fuer Bilder war's zu knapp - als er die Kamera draussen hatte, war das Feuerwerk zuende. Oh well.

In der Nacht schlief ich richtig gut, wachte aber aufgedreht frueh auf, las ein bisschen, bis Martin auch wach war.

Schwedisches Fruehstueck - diesmal traute ich mich auch an den eingelegten Fisch. Ueberhaupt - ein wenig gierig ging ich schon ran. Anschliessend packten wir das Auto und fuhren los - erstmal zur Rennausstellung - ich habe jetzt noch ein Langarm-shirt und einen Visor vom Rennen.  Und dann weiter Richtung Deutschland.

Das ist echt ein Rennen zum Wiederkommen. Richtig schoen, Super-Stimmung, Spassig.

Gefehlt (im Vergleich mit anderen IM-Rennen) haben die Helfer im Zelt und beim Neo-Ausziehen. Das war aber wirklich kein Problem. Gefehtlt hat auch der Inspirations-Teil beim Pasta-Dinner, aber vielleicht war das im schwedischen Teil? 

Ansonsten hatte dieses Rennen alles, was ich mir von einem Ironman-Rennen wuensche - vor allem die Stimmung bis zum absoluten Schluss des Rennens war Spitze. Nicht, wie bei anderen Rennen, wo sie schon gnadenlos abbauen und damit signalisieren, dass man eigentlich zu langsam ist. (vielleicht manchmal ungewollt, aber das Signal ist schon da, finde ich)

Ein super-Ansager war beim Rennen unterwegs - das Publikum wurde eingebunden, die Schweden lassen sich auch gerne einbinden. Keiner stand am Strassenrand - nur schauend. Laerm gehoerte einfach dazu. Und Geduld - manche haben sich richtig die Beine in den Bauch gestanden.

Fazit - Ein Rennen das sich lohnt :)))