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Challenge Roth

Race Report Challenge Roth

So langsam bin ich wieder wach vom Challenge Wochenende. Am Sonntag fand die Challenge Roth statt - ehemals Ironmal Germany und irgendwann aus der Hand der Firma Ironman in die der Challenge Family gekommen - ein sehr traditionelles Rennen, an dem schon viele, viele Tri-Groessen teilgenommen hatten. Allerdings auch eines der Iron-Distance Rennen mit einem 15-Stunden-Zeitlimit, also damit keines derer, die ich starten werde. 

Martin war Staffellaeufer - ich Kampfrichter. Am Freitag abend fuhren wir Richtung Nuernberg - in Zirndorf hatten wir eine Ferienwohnung angemietet. Martin kam mit dme ZXug direkt von Frankfurt, um die Ankunft zu beschleunigen. Ich hatte einige Lebensmittel zusammengepackt, so dass wir zum Samstagsfruehstueck auch vernuenftige Brotaufstriche hatten usw. Martin und ich gingen aber am Samstagmorgen erstmal Broetchenholen - und noch die eine oder andere essbare Kleinigkeit. 

Nach dem Fruehstueck fuhren wir nach Roth zum Startnummer Abholen. Martin traf sich mit seinen Mit-Staffeliten, ich holte beim lokalen Edeka einen Kaffee-to-go und anschliessend machten wir die Rennausstellung unsicher. Danach ging ich zur Kampfrichter-Vorbesprechung - allerdings leicht verwirrt, weil sie fand um 15h statt - nicht, wie ich gedacht hatte, um 14:00. Nach 1.5h Besprechung, in der wir nochmal ueber die Roth-specifics gingen (z.B. man darf mit MP3-Spieler laufen), war der Tag dann gelaufen und wir fuhren wieder nach Zirndorf.  Abendessen - ins Bett - zu wenig geschlafen - der Rennmorgen war da...

Uns war gesagt wordenl, wenn wir frueh auf 5:30 dort ankaemen, waere alles noch locker - aber trotzdem hingen wir im Stau, so dass Martin mich am Parkplatz aussteigen liess, selbst das Steuer uebernahm und das Auto parkte, waerend ich ueber die Bruecke ueber den Main-Donau-Kanal hechtete, um die Ka-Ri-Kollegen zu finden. Die hatten sich schon auf ihre Positionen verteilt, also ging ich Richtung Schwimmstart, um mir gemaess 'zeigt her Eure Fuesse, zeigt her Eure - hoffentlich nicht vorhandenen - Schuh' das outfit der Athleten anzuschauen und mit Flossen, Socken oder Arm-Flappen ausgestattete vor dem Rennen zum Ausziehen derselben zu bewegen. 

Ein bisschen Chaotisch war alles, weil anscheinend davon ausgegangen wurde, dass jeder wuesste, wo er hinmuesse und dass jeder den jeweiligen Zielort auch finden koenne. Ein Rennen, fuer die, die das schon immer gemacht haben...

Die Presse war direkt neben mir, sich mit den  Pro-Sportlern beschaeftigend. Dann durften diese starten. Heissluftballons waren aufgestellt - direkt neben dem Kanal. Ann das Startzeichen. Stimmung Pur.

Und die naechsten Wellen kamen direkt nach - die Staffel-Wellen dann aber erst mit einer Stunde Verzoegerung zu den Einzelstartern. Mir war nicht bewusst gewesen, dass die Staffelstarter 1.5h weniger hatten als die Einzelstarter. Macht zwar Sinn - aber was soll das generell mit den Zeitlimits - warum darf die Mutter der Ironman Rennen in Hawaii 17 Stunden dauern, aber wir in Deutschland denken, man ist nur Ironman, wenn man unter 15 Stunden gebraucht hat... Oder 16 in Regensburg - aber dafuer machen wir am Finish das Licht schonmal aus?

Alle waren jetzt unterwegs und ich ging zum Schwimm-Ausstieg - die Athleten anzufeuern. Und so bekamen Martin und Berndt die Warunung, dass ihr Schwimmer unterwegs zu ihnen war.

Martin stiess dann wieder zu mir und wir fuhren direkt nach Roth zur Wechselzone. Ich lief dann an meinen naechsten Einsatzort, die Laufstrecke an der Laende. Das ist eine T-Kreuzung, wo die Sportler dreimal durchlaufen. "Nummer nach vorne!", "Radfahrer Absteigen!", waren in den nachsten zwei Stunden meine haeufigsten Ausrufe - zusammen mit Erklaerungen der Regeln an Zusachauer, mit updates ueber den Rennstatus, mit Meldung des Ausstiegs eines Teilnehmers, und mit dem Erwerb eine rTasse Kaffee und einer Brezel.

Dann zurueck nach Roth - es war Zeit fuer die Endbesprechung, wo Modalitaeten des Rennens ausgewertet werden und Verbesserungsvorschlaege gesammelt werden. Anschliessend ginbg ich wieder zur Stadthalle, wo die Ausstellung war, wartete auf die Jungs, die ihren Tag in Nuernberg verbracht hatten, und wir gingen zum Ziel, Lothar, Martin und die anderen Athleten anzufeuern.  

Da kam Lothar auch schon - gluecklich durch den Finish.; Ein Stueck spaeter kam auch Martin - sammelte seine Mitlaeufer ein und zu dritt machten sie ihren Weg durchs Ziel. Die Jungs und ich, Sigrid (Lothars Frau) und unsere Vereinskameraden Heinz und Eli  jubelten ihnen - teils mit Kuhglocken und Trommel zu.

Am Ende des langen Tages wollten wir alle heim - und der Staffelchip war bei Martin, so dass Berndt nicht sein Rad abholen konnte. Irgendwelche Handys waren im Auto eingeschlossen, so dass Kommunikation Glueckssache war - aber irgendwann war alles geklaert und es ging heimwaerts. Langer Tag. Langes Wochenende. Leicht chaotisch aber schoen.