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Stutensee Triathlon / Checksum fail

Rennbericht Stutensee Triathlon

Das dritte Mal (nach 2005 und 2008) fuhren wir heute nach Blankenloch, um den dortigen Stutensee-Triathlon zu starten. Der Tag fing furchtbar verregnet an - es schuettete aus Eimern und zusaetzlich war es noch ein bisschen windig. Ob oder ob nicht Starten war aber keine Frage, und so fuhren wir nach dem Fruehstueck los. Es regnete waehrend der ganzen Fahrt - Martin musste etwas langsam machen. Als wir zum Start kamen, musste ich erst die U,nterlagen bei WZ2 abholen und dort mein Laufzeug deponieren. Das tat ich, wobei ich alles in eine grosse Tuete packte, damit ich wenigstens in trockenen Schuhen starten konnte. Dann fuhren wir zu WZ1, warteten aber noch ein bisschen im Auto, bis wir ausstiegen und das Fahrrad eincheckten. Helmkontrolle, Radkontrolle, und ab in die Staender. Es konnte jetzt alles nur noch trockener werden. Ein bisschen windig war es auch noch, aber nicht sehr. Ich lief schonmal kurz zum See und schaute, wie vermatscht alles war - aber ausser einem schlammigen Ausstieg war es soweit ertraeglich. Und nass. Zurueck ins Auto, Handtuch geholt und auch noch beim Rad deponiert - matschige Fuesse in Radschuhen ist vielleicht nicht ideal. Ausserdem hatte ich dann doch von dem Gedanken abgesehen, die Radschuhe zu montieren damit ich wie geuebt aufspringen koennte. In diese Pfuetzen wollte ich nicht steigen.

Der Start erfolgte 10 Minuten spaeter als geplant, die Veranstalter warteten noch, bis eine Unwetterwarnung entwarnt wurde. Es gab eine kurze Besprechung und dann durfte die erste Gruppe - alles unter 40 starten. Wir aber mussten warten. Inzwischen war der Regen etwas weniger geworden und hatte dann sogar ganz aufgehoert - der Himmel wurde blau. Als es dann an unseren Start kam, wartete am See eine nangenehme Ueberraschung. 'Alles aus dem Wasser' hiess es, Taucher tauchten auf, der DLRG war mit vielen Schwimmern unterwegs und ein Hubschrauber kreiste ueber dem See und wirbelte alles auf. Was geschehen war: Checksum Failed - die handgezaehlte Zahl der startenden Schwimmer stimmte nicht mit der chipgezaehlten Zahl der Athleten ueberein, die ihr Handgelenk ueber die Zeitnahmekiste strichen. Kurz: einer fehlte. Mehrfach wurde die Wechselzone abgelaufen, ob es noch ein Rad mit einer Nummer kleiner als 200 gaebe., Wir wurden gebeten, unsere Raeder aufzusuchen, um eventuell vorhandene uebriggebliebene Raeder zu finden. Taucher wurden am Boden entlanggezogen und ueberprueften den Raum unter der Wasseroberflaeche. Immer mal wieder hiess es, es seien noch 10 Minuten bis zum Start. Alle begannen zu froesteln, aber ich glaube, es gab keinen, der nicht froh war, dass so genau geschaut wurde. Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr, DLRG, alle waren im Einsatz. Irgendwann waren die Mehrfach-10-Minuten dann um, und wir durften wieder an den Strand. Ungefaehr 80 Minuten nach unserer Startzeit durften wir dann los - nach einer weiteren Rennbesprechung. Einholen der ersten Gruppe kam nicht mehr in Frage - die hatten ja jetzt alle gefinisht. Der Schwimmteil besteht aus einer Runde um vier Bojen, ich hatte nur wenige Fuesse im Gesicht, und empfand das Schwimmen als zuegig. Ab zum Rad - inzwischen schien die Sonne und die Verzoegerung hatte bewirkt, dass die Strassen im wesentlichen trocken waren. Nachdem ich den Strassenrand beim Aufsteigen erwischt hatte ging es aber dann in voller Geschwindigkeit ueber drei Runden und fuenfmal 180-Wenden. Fast fand ich den Ausgang nicht nach der letzten Runde. Die einzigen 'Huegel' war die Bruecke auf dem Kurs, die ueber die Autobahn geht.
Und ab in die 2. Wechselzone, von dort in die Schuhe, leicht verwirrt, erst mal in die Gegenrichtung gelaufen aber dann doch auf den Kurs. 5km in zwei Runden waren schnell vorbei und wie schon beim Schwimmen, und den beiden Wechseln, feuerte Martin lautstark an. Nach der ersten Laufrunde wurde ich sogar namentlich angekuendigt - nach der zweiten beim Zieleinlauf nochmal.Ein paar Stuecke Melone, etwas Wasser und ich war weder funktionstuechtig genug, das Rad und meinen Kram einzusammeln und zum Auto zu bringen, das Martin netterweise zur zweiten Wechselzone gefahren hatte. Dann genehmigten wir uns noch Kaffee und Kuchen (ich) und Wuerstchen (Martin) und irgendwann hingen die Zettel mit den Ergebnissen aus. 4/5 in der Altersgruppe aber 17/33 von allen Frauen. Und ueber 10Min schneller als beim letzten mal im gleichen Rennen. Achte Frau auf dem Rad - aber eben langsamer beim Laufen und noch langsamer beim Schwimmen - da weiss ich jedenfalls, wo ich noch ueben muss. Im Ganzen bin ich aber sehr zufrieden.