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Nikolauslauf Mingolsheim

Rennbericht

 

Da, wo der Lauf der Challenge Kraichgau startet, startete heute auch der jaehrliche Nikolauslauf. Ein wenig huegelig, bergauf, bergab, und, vor allem im wehenden Schneegeflocke. Also gerade richtig zum Adventseinklang.
Der Start des 10-km-Laufes war um 10:15 (oder Viertel Elf, wie man hierzulande sagt) und wir waren rechtzeitig zur Nachmeldung dort. Martin trug die Fleet-Feet-Rentier-Hoerner und ich das T-shirt vom Santa Hustle samt passender Muetze.
Also alles ganz passend.
Wir liefen uns ca 2 km ein, aber so, dass ich noch nicht ins Schwitzen kam, dann, nach einer letzten potty break ging's zum Start
Puenktlich um 10:16:10 ueberlief ich die Startlinie - Martin war weiter vorne im Gewuehl. Und es war schon gedraengt - es dauerte seine Zeit bis man hin und wieder die Chance zum Ueberholen fand. Irgendwann bemerkte ich eine Gruppe aus Waghaeusel, die sich gegenseitig zogen, und die gut in meinem Tempo unterwegs waren. Also zog ich mit, ueberholte einmal, lies mich wieder ueberholen, und sie haengten mich an jedem Huegel (hoch) ab, so dass ich sie beim Runterlaufen wieder einholen konnte. Und es ging hoch. Kraeftig sogar. Ich hoerte schon den einen oder die andere stoehnen deswegen.
Irgendwann waren wir oben - unterwegs hatte ich gar keine km-Markierungen gesehen, aber bei km-7 fiel mir auf, dass die Schilder zugeschneit waren.
Etwas glatt war es ueberall, aber gluecklicherweise fiel keiner - und meine Salomons hielten meine Fuesse mollig warm - vor allem in Kombination mit den Wollsocken (die man hier in Deutschland leider nicht findet)
Endlich erreichten wir wieder vertraute Gefielde und es ging dem Ende des Laufs zu. Ein Photograph erwischte noch unsere gesamte Gruppe, ich huetete mich, meine netten Zuglaeufer im letzten Moment zu ueberholen und wir alle finishten in knapp unter einer Stunde. Fuer mich im Moment ziemlich langsam, aber keiner von uns wollte eigentlich unterwegs auf Eis und Schnee zum Liegen kommen. Nach dem warmen Tee am Finish gingen wir in die Halle.
Dort gab es Kaffee und Kuchen, und weder Martin noch ich, noch der dritte Laeufer von Kirrlach, gewannen irgend etwas in der Tombola. Als wir dann die Sporthalle verliessen, traf uns der kalte Wind noch mal richtig heftig - jetzt leicht feucht von oben bis unten zog es durch saemtliche Klamotten. Also joggten wir zum Auto, definierten, dass wir das Auto nicht mehr verlassen wollten bis wir zuhause waeren, und dass die Jungs Broetchen zum Mittagessen holen koennten (machen sie immer mal wieder - aber bei dem Wetter mag keiner wirklich vor die Tuere, ausser verrueckten Nikolauslaeufern) und fuhren der heissen Dusche entgegen.
Schoen organisiertes Rennen.