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Silvesterlauf Rastatt

Laufbericht Rastatt Halbmarathon

 

Wie letztes Jahr machten Martin und ich uns auf zum Silvesterlauf nach Rastatt Wintersdorf. Dies ist ein schoenes Rennen, das sowohl etwas fuer 5km-Laeufer, 10km-Laeufer, als auch Halb-Marathonis bietet. Ausserdem ist es eine Strecke, die zur persoenlichen Bestzeit einlaedt - sie ist pfannekuchenplatt. Dieses Jahr kam auch noch eine ungewoehnliche Wetterlage fuer Ende Dezember dazu: trocken und 8 Grad Celsius mit steigender Tendenz. Nachdem ich im ausrichtenden Laufladen letztes Jahr um die Zeit eine Extra-Hose wegen nicht genuegend kaeltefester Ausruestung eingekauft hatte (Gore, richtig nett, aber zum Zeitpunkt echt nur fuer's Rennen gekauft), nahm ich eine Windhose und -Jacke extra mit, um flexibel zu sein, sollte Wintersdorf winteriger als Kronau sein. Kurz vor 11h morgens kamen wir beim ausrichtenden Geschaeft, der Laufwelt, an, meldeten uns nach, befestigten die Startnummern an unseren  Baendern, besuchten die Dixis, wobei zwei Stueck etwas knapp bemessen waren. Dann liefen wir uns ein wenig warm, ich hatte noch meine lange Winterhose gegen eine halblange ausgetauscht, und nach einem weiteren Pit-Stop bei Dixi ging es auch los.
Wie gesagt, der Kurs ist flach, und es ging erstmal durch den Wald. Irgendwann, bei km5 oder so, gab es eine Wasserstation mit Iso, Tee und Banane. Ich hatte ja mal wieder meine Iso-Laufflasche mit, war also wunschlos gluecklich. An dieser Station kam mir auch der fuehrende Laeufer (und dann lange niemand) entgegen. Danach kam eine Schleife, auf der es, wie letztes Jahr, sehr windig war.  Vorher hatte ich mein Lauf-hoodie von unter meiner Laufweste abgepellt (anstrengend, wenn man nicht dabei anhalten mag) und jetzt wurde es doch ein wenig zugig, so dass ich mein hed-Band um die Ohren zog. Wieder zur Wasserstation, aber jetzt kam mir keiner entgegen - ich bin halt doch bei den ganz lansamen hier. Und die noch langsameren laufen keinen Halbmarathon an Silvester.
Ab zum Zielbereich, einmal um den Iso-und-Tee-Tisch herum - ich machte den Fehler, mir ein Becherchen Tee zu goennen, aber das bekam mir mal wieder nicht, so dass es mir die zweite Haelfte des Rennens eher ein wenig schlecht war. Haette ich doch eine Ladung Ingwer dabei...
Es ging aber weiter, und da die 10-km-Laeufer genau gestartet waren, bevor ich den Zielbereich erreichte, konnte ich jetzt ein paar von ihnen einholen - ich lief nicht mehr ganz so alleine durch die Landschaft.
Wieder dieselbe Runde, zweiter Durchgang. Lustig bei diesem Rennen ist, dass sie die km rueckwaerts runterzaehlen, also anzeigen, wieviel man noch laufen muss bis zum Ziel. Das war dann beim allerersten Schild erstmal verwirrend, weil ich es nicht las, sondern auf die Uhr schaute und mich wunderte, warum ich denn 8 Minuten auf einen km verschwendet haette. Jetzt bei der zweiten Runde begrff ich das System aber.
Wieder ging es an der Wasserstation vorbei, durch die zugige Schleife, nochmal Wasserstation - und wieder keiner am Entgegenkommen - und mit lauter entgegenkommenden 5km-Laeufern ab ins Ziel. Martin wartete schon auf mich und nach einem Schluck Tee - oder zweien, fuhren wir zur Turnhalle von Wintersdorf zur Tombola (wo hauptsaechlich 5km-Laeufer gewannen) und vor allem zu einem Stueck Kuchen mit dazugehoerigem Kaffee.
Und dann ab nach Hause - im voellig ueberheizten Auto (ach bin ich froh, dass es so gut heizt) mit erstmaligem Anwerfen meines Weihnachtsgeschenks von Martin, einer Sitzheizung...
Schoen...
Waaarm...