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Ironman Regensburg, dritter Teil - Rad

Ironman Regensburg Rennbericht Rad

On the road again... Ich fuhr nach der Aufstiegs-Linie los, in Erwartung der Berge im Bayrischen Wald - Berge, die ich nur von einer Autorundfahrt am Vortage kannte. Der Kurs ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, nicht dauernd Kurven gefolgt von steilen Anstiegen wie Coeur d'Alene, aber die Anstiege nach Brennberg hoch sind schon knackig. Erstmal jedenfalls musste ich nochmal anhalten, Tacho justieren. Dabei hatte ich genau geschaut und er lief bei Fahrradabgabe. Ist wahrscheinlich einer dagegengekommen und mich kostete es ein paar Sekunden, das Problem zu beheben. Dann ging's weiter - ueber ziemlich flache erste 10 Kilometer. Sobald man die Walhalla sah, fing es langsam an, aufwaerts zu gehen. Nach Brennberg fuehren drei lange, lange relativ steile Austiege, jeder davon scheint kein Ende zu nehmen. Zwischendurch geht's auch mal wieder steil runter, aber nur kurz.  Leute standen immer mal wieder verstreut am Kurs und feuerten an - nett fand ich eine Familie mit Schlagzeug. Oben angekommen in Brennberg fuhren wir durch ein Volksfest. Aber kein Bier mit Bratwurst fuer uns... Weiter, aber jetzt hauptsaechlich bergab, vorbei an km 30, und nur noch kleinere Huegel. Ueber die Autobahn und die Donau, weiter in den flachen Teil des Kurses. Es ging dann ein zweites Mal hinauf, aber nicht so hoch - der Zielort heist Aufhausen und auch da wurde gefeiert. Wieder runter, zurueck zum See, wo die Zuschauer schon weg waren, weil keine Busse mehr in die Stadt fuhren, und alle die Szene schon verlassen hatten. Weiter bis zur Abzweigung nach Regensburg - aber ich hatte ja noch so eine Runde vor mir. Wenigstens hatten mich noch keine ganz Schnellen ueberholt waehrend meiner ersten Runde... 
Also nochmal hch den Berg, oben Dixi-Klo-Pause, dann noch eine Tacho-Justier-Pause, und wieder die freundlichen Leute in Brennberg, die immer noch begeistert anfeuerten.
Noch ein kurzer Stop, weil mir ein wenig schlecht wurde und ich mir eine Flasche Wasser mit einer niedrigen Konzentration Iso versetzte (war dann natuerlich nicht Iso). Auch die Aufhausener feierten und feuerten noch an. Gute Stimmung wars entlang der Ortsdurchfahrt.
In dieser Runde spielte ich fangen mit einem Kanadier, Wayne, und wir ueberholten uns staendig gegenseitig. Auch ein gewisser Urs aus der Schweiz fuhr vor und hinter mir im Wechsel.
Die zweite Runde lief ein wenig langsamer als die erste, aber ich fuhr  nicht auf dem Zahnfleisch, als ich dann nochmal am Abzweig nach Regensburg ankam, und endlich die Ortseinfallstrasse befahren durfte. Jetzt war alles flach. Nach ein paar Kurven kam ich an der zweiten Wechselzone an.
Ab auf den Marathon, aber erst ins Zelt zum Radschuhe gegen Laufschuhe und Helm gegen Kaeppi Austauschen. Bei den Ironman Rennen in Nordamerika war da immer ein wenig mehr Service gewesen, z.B. Ausziehen des Neoprens, Sonnencremer,  Wegstellen des Rades und Intensivbetreuung im Umzieh-Zelt. Das gibt's hier nicht, was ein wenig schade ist. Das ist zwar nicht erfolgsnotwendig aber eine schoene Sache, wenn man's hat.
Und demnaechst kommt die Fortsetzung...