You are here: Home / Blog / 2012 / Ironman Frankfurt Night Run

Ironman Frankfurt Night Run

IM Frankfurt Night Run Bericht

3 Wochen nach dem Ironman Regensburg waren wir gestern in Frankfurt beim Ironman - aber nicht zum Triathlon sondern zum Night Run, einem 15-km-Rennen, das als Staffel aufgesetzt war. Drei Athleten bilden ein Team, und laufen jeder 5 km. Beim Wechsel wird die Startnummer uebergeben. Es gibt eine Wechselzone, in der jeder auf den vorigen Laeufer wartet. Alexej, ein Kollege von Martin, machte den Anfang fuer Team Nighthawk, eines der beiden Deutsche-Boerse-Teams. (Insgesamt waren wohl vier am Start, aber wir haben nur ein anderes getroffen - 'The old guys rule')
Viele Frankfurter Firmen hatten Teams aufgestellt, die HeLaBa, der Hauptsponsor des Rennens, angeblich um die 80.
Also, Alexej startete, wenig spaeter stellte ich mich in der Wechselzone auf, um auf ihn zu warten. Langsam kamen ein paar Regentropfen herunter - das heissschwuele Wetter fing an windiger und kuehler zu werden. Und da kam er - winkte mit der Startnummer, die ich mir gleich umband, und ab ging's
Ueber zwei Bruecken muss man - damit das Rennen an beiden Mainseiten stattfinden konnten - die einzigen 'Huegel' auf dem flachen Kurs. Wegen des Windes habe ich irgendwann meine Mueze abgenommen  - aus dem Main fischen wollte ich sie dann doch nicht. Mit jedem Schritt, den ich tat, regnete es mehr, und als ich ins Ziel/Wechselzone kam, beneidete ich Martin nicht wirklich - der musste jetzt im stroemenden Regen laufen.
Alexej musste seinen Sohn versorgen, der gerade gestern abend den Papa ganz besonders brauchte, also nahm ich Martin am Ende seiner 5 km in Empfang und sprintete mit ihm durchs Ziel. Gesamtzeit : ca. 68 Minuten - Zeitnahme gab es nicht.

Wir alle waren nass  - ich, Martin, die Mitglieder des anderen Teams. Unterstellen ging nicht wirklich, weil alle Unterstellmoeglichkeiten schon besetzt waren. Wir warteten noch auf den Zieleinlauf des anderen Teams, ich genehmigte mir noch eine Bratwurst, dann warteten wir weiter auf ein Ende des Schutts - und irgendwann nam ich mein Fahrrad mit in die U-Bahn, um zum Auto zurueckzugelangen (im Gewitter am Main entlangradeln schien uns beiden nicht wirklich eine sichere Option zu sein).
Schoen war's trotz Wetter - und das Erste, was ich im Auto tat, war, mein super-quatschenasses Rennshirt auszuziehen und das Veranstaltungs-shirt anzuziehen.