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Ettlinger Halbmarathon

Rennbericht Ettlingen

Gestern war ich wieder in Ettlingen - dem Halbmarathon, der mir letztes Jahr so gut gefallen hatte. Das ist ein super-huegeliges Rennen, einmal hoch und einmal runter - aber steil hoch und steil runter. Und als Draufgabe gibt es dann noch zwei bis drei km am Ende leicht bergauf.
Aber das Rennen ist extrem gut besucht seitens Zuschauern, und wegen der Hitzewelle fanden sich noch mehr als letztes Jahr. So nass bin ich sonst nur im Triathlon - nach dem Schwimmen.
Das Rennen startete um 16h fuer die Walker und fuer uns um 17h. Bis da war es schon gut warm und ich war froh um meine gut-funktionierende Klimaanlage im Auto fuer die Hinfahrt.
Nach dem Abholen des Rennhandtuchs (gross und saunafaehig) versuchte ich, mich so kuehl wie moeglich zu halten.
Dann kam der Countdown und Startschuss seitens des Buergermeisters und Schirmherrn.Und ab ging's. Erst ein wenig eng, loeste sich das Feld doch schnell und man hatte Platz. Bald ging's hoch - ca von km 2 bis km 10.5 mit einem kurzen Berg-ab-stueck vor der letzten Steigung. Alle drei km waren Wasserstationen und dann lauter wilder Wasser-und Duschstationen. Oben angekommen hatte man einen super-weiten Blick ueber die Landschaft, aber so genau konnte ich nicht gucken, weil ich ja auch schauen musste, wo ich hintrat. Waehrend ich bergauf ein wenig ging, machte ich die Geschwindigkeit wieder wett beim Runterlaufen. Eine persoenliche Bestzeit wurde es aber doch nicht - dafuer war's zu warm - 35C oder mehr.  Ich brauchte 10min laenger als letztes Jahr. Unten wieder angekommen stand die Luft um ein paar Fussballfelder herum. Und andere - naemlich Fussballspieler - schwitzten genauso wie wir - und ohne Duschabkuehlung alle 500 gelaufene Meter. Dann kam der letzte Anstieg - und als ich den hinter mich gebracht hatte und ins Ziel einlief, konnte ich mir ein Radler angeln, dann die Fuesse in den anliegenden kalten Teich stecken, und mich langsam aber sicher auf eine niedrigere Betriebstemperatur bringen. Dieses Rennen ist echt super-organisiert, und der 'crowd-support' ist extrem gut. Selbst im Wald standen Leute zum Anspornen und manche mit Bottichen oder Eimern mit Wasser. Ich glaube meine Muetze war bestimme 30 mal oder mehr in irgendeinen Bottich getaucht. Auch das servierte Wasser war kuehl. Zweimal allerdings mit ein bisschen Sprudel, aber meist still.

Am Ende musste ich mich natuerlich auch unter eine Dusche im Zielbereich stellen, die die Veranstalter in diesem Jahr neu dabei hatten.
Nun ja. Zum Ausschuetteln der Beine fuehr ich heute eine Runde Rad und mein Thermometer am Tacho zeigte 42C max. Kein Wunder, dass mir heiss ist...