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Challenge Kraichgau von der anderen Seite

Challenge Kraichgau Kampfrichter Bericht

Frisch gebackene Kampfrichterin die ich bin, hatte ich gestern einen Einsatz bei der Challenge Kraichgau. Am Samstag habe ich noch Kuchen zum DLRG gebracht, der immer einen Teil der Bewirtung uebernimmt, und am Sonntag ging's dann richtig los.
Morgens frueh nahm ich Martin und Mountainbike mit zum Rennen, samt Kaffee fuer meine Kollegen. Wir parkten und hatten sofort die Eingangsbesprechung. Nach einem Taesschen Kaffee ging es dann los mit dem Check-in fuer alle Mitteldistanzler. Manche Helme sahen schon sehr interessant aus - ich wuerde meinen Kopf da nicht reinstecken, geschweige denn, darauf vertrauen.
Einige mussten wiederkommen mit neuem Helm und auch Profis waren nicht ausgeschlossen.
Manche Helme waren nie gefallen aber trotzdem kaputt - das Material Plastik und Styropor haelt eben doch nicht ewig.
Dann ging's aufs Wasser, wo ich in einem Segelboot mit zwei freundlichen Herren mit Kind an einer Boje Wache hielt, dass keiner den Kurs abkuerzt. Und dann dasselbe von vorne, zum Einchecken, Helme kontrollieren, Fahrradlenker anschauen, und wieder aufs Wasser zur Beobachtung der Schwimmer. Bei beiden Rennen war das Feld sehr weit auseinandergezogen, die ersten Schwimmer mehr als doppelt so schnell wie die letzten. Und Hut ab vor den allerletzten, die im Takt schwimmend aber langsam ihre Bahn zogen, weit von allem Getuemmel entfernt, aber es eben taten und sich trauten.
1.9km oder 1.5, die Distanzen sind nicht gerade kurz, und nicht bewaeltigbar ohne Training.
Die letzten Schwimmer wurden vom Ansager jeweils ins Ziel gejubelt, was ich total nett fand.
Danach hatten wir frei und manoevrierten uns zum Rennstart. Ich fuhr kurz heim und stieg auf mein Rad um, damit ich keinen Parkplatzaerger bekaeme. Wir sassen noch ein wenig im Fresszelt, Thomas fand mich, er hatte eine ganze Zeit beim DLRG mitgeholfen (ist aber kein Mitglied), und nachdem unsere Rennen-End-Reflexion vorbei war, zogen wir zusammen heim. Schoener Tag!